Aus dem Presbyterium

Noch keine Präsenzgottesdienste in der Ev. Kirche Prüm

Gottesdienste in der altvertrauten Form waren wegen des Coronavirus in den letzten Wochen nicht gestattet. Inzwischen hat sich die Sachlage soweit geändert, dass Präsenzgottesdienste nicht mehr grundsätzlich untersagt sind. In manchen Gemeinden können sie unter strengen Auflagen wieder angeboten werden. Dazu gehört dann Hinterlegung von Name und Adresse/Telefonnummer der BesucherInnen, um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können. Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist beschränkt auf eine Person pro 10qm. Der übliche Sicherheitsabstand von 1,50m muss gewahrt sein. Gemeinsames Singen soll unterbleiben. Mundschutz und die Möglichkeit zur Desinfektion der Hände sind angebracht. Auf Gespräche im gottesdienstlichen Umfeld, insbesondere das Nachgespräch ist zu verzichten.

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde in Prüm hat sich mit diesen Bedingungen insbesondere auch mit Blick auf die Gegebenheiten des eigenen Kirchengebäudes auseinandergesetzt. Angesichts der eingeschränkten Räumlichkeit und nicht zuletzt die anstehende Renovierung des Raumes, die ihre Nutzung über Monate nicht zulässt, hat das Leitungsorgan entschieden, die Kirche derzeit noch nicht für Präsenzgottesdienste zu öffnen.

Erleichtert wird diese schwere Entscheidung durch die Möglichkeit eigener Gottesdienstangebote im Internet, die nach bisheriger Erfahrung gern in Anspruch genommen werden. Auf diese Weise hofft das Presbyterium mit den Gemeindegliedern in lebendiger Verbindung die Zeit des Übergangs überbrücken zu können bis die alte Kirche in neuer Form wieder allen offen steht. Ob in der Zwischenzeit der Gemeindesaal für Gottesdienste genutzt werden kann, wird zu entscheiden sein, wenn das Virus weiter in den Hintergrund getreten ist.

Ein Kommentar zu “Aus dem Presbyterium

  1. Es ist schade, aber die richtige Entscheidung! Bei einer Person pro 10qm könnten nicht viele Menschen teilnehmen und mit allen Einschränkungen bzw. Vorgaben wäre das auch kein Gottesdienst, wie sich die Gemeinde ihn wünschen würde.
    Haben wir Geduld und bleiben möglichst zu Hause, so geben wir dem Virus keine weitere Chance sich auszubreiten!

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