#esistnochplatz – Rückblick Weltgebetstag

„Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz!“
Unter diesem Motto luden Christinnen aus Slowenien in diesem Jahr zum Weltgebetstag ein.
Der Gottesdienst fand in der Evangelischen Kirche Prüm statt und wurde gemeinsam gestaltet von der Ev. Kirchengemeinde, dem Katholischen Frauenbund und der Evangelisch Freien Gemeinde Prüm.
Begrüßt wurden die Besucherinnen und Besucher schon an der Tür mit selbstgebackenem Fladenbrot und Kürbiskernöl. Eine Festtafel stand im Mittelpunkt der Liturgie. Eine Festtafel an der jedermann Platz findet – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Alter und Religion. So wurde auch der Altartisch kurzerhand für den Gottesdienst in ein festliches weißes Tischtuch gehüllt und zu Beginn des Gottesdienstes von dem Vorbereitungsteam mit Brot, roten Nelken, duftendem Rosmarin, Salz, Honig und der Bibel gedeckt.
Nach einer kurzen Länderinformation begann der Gottesdienst, in dem den Besucherinnen und Besuchern Einblick in das Leben von christlichen Frauen aus Slowenien gegeben wurde. Das Musikteam begleitete die Lieder der Weltgebetstagsordnung, unter denen sich u.a. auch ein slowenisches Volkslied – eine Polka – befand, mit Keyboard, Bass, Cello, Flöte, Mandoline und Geige.
Ein Höhepunkt war das gemeinsame Agapemahl, indem sich die Gottesdienstbesucher gegenseitig Brot und Traubensaft, begleitet von Segensworten, reichten.
Die Kollekte an dem Abend betrug 473 EUR. Damit werden weltweit über 100 Projekte unterstützt, zu deren Zielen die Überwindung von geschlechterspezifischer Diskriminierung und die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen weltweit gehört.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren noch alle ins Evangelische Gemeindehaus eingeladen, um die selbst zubereiteten Speisen nach Rezepten aus Slowenien zu probieren. Jota (Bohnen und Sauerkraut Eintopf), Smetanore murke (Gurke mit Buttermilch) und Orehova Potica (Gebäck mit Walnussfüllung) waren nur ein Teil davon.

Das Vorbereitungsteam bedankt sich bei allen, die etwas zum Gottesdienst beigetragen haben: zum Ablauf, zur Musik, zum Essen, zur Vorbereitung und durchs Mitmachen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim Weltgebetstag 2020, dessen Liturgie aus Simbabwe (Afrika) kommen wird.

 

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